Biographie
Franziska Rabl erhielt schon als Kind Musikunterricht. Mit ihren Instrumenten Violine, Viola und Horn spielte sie in verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles.
In ihrer Heimatstadt München ließ sie sich nach dem Abitur zur staatlich geprüften Übersetzerin und Dolmetscherin ausbilden, während sie bei Pamela Coburn ihren ersten Gesangsunterricht erhielt. Ihr Gesangsstudium absolvierte die Mezzosopranistin bei Marilyn Schmiege am Richard-Strauss-Konservatorium München. In dieser Zeit sammelte sie erste Bühnenerfahrung in Münchens kleinstem Opernhaus in der Pasinger Fabrik in Dominik Wilgenbus’ Inszenierungen von „Die Fledermaus“, „Hänsel und Gretel“, „La Cenerentola“, „Die Welt auf dem Mond“ und „Ritter Roland“. Seit Beendigung des Studiums wird sie stimmlich von Dietrich Schneider betreut.
Ein Engagement des Internationalen Opernstudios führte sie nach dem Studium für ein Jahr an das Zürcher Opernhaus. Von dort aus wurde Franziska Rabl ans Theater Dortmund engagiert, wo sie von 2005 bis 2008 als Solistin engagiert war und wichtige Partien ihres Fachs sang wie z.B. Hänsel, Dorabella (Così fan tutte), Muse/Nicklausse (Les contes d'Hoffmann), Carmen und Hélène (La belle Hélène). Sie gastierte als Dorabella in Montpellier, als Dido in Konstanz und als Orest (Die schöne Helena) an der Musikalischen Komödie, Leipzig. In der Spielzeit 2008/2009 debütierte sie mit großem Erfolg am Landestheater Coburg als Fricka (Rheingold) und Charlotte (Werther), am Theater Ingolstadt sang sie die Titelpartie in Carmen. Im Januar 2010 war sie erstmals an der Opéra de Lyon zu hören in der Rolle des Musico (Manon Lescaut).
Seit September 2010 ist sie Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. In der kommenden Spielzeit 2011/2012 wird Franziska Rabl dort unter anderem wieder Orlovsky (Die Fledermaus) und Isabella (L'italiana in Algeri) singen sowie Meg Page (Falstaff), Pitti-Sing (Der Mikado) und den Dackel (Das schlaue Füchslein).
Ihr Opernrepertoire reicht vom Barock bis zur Moderne, so sang sie unter anderem in dem am Zürcher Opernhaus uraufgeführten Stück „Der Herr Nordwind“ die Partie der Göttin des Nordens, Frau Holla.
Neben ihrem Opernengagement übt sie eine rege Konzerttätigkeit im Lied- und Oratoriumsbereich aus und ist ständiger Gast des WDR.
Franziska Rabl ist Preisträgerin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum 2004 und des Jan-Kiepura-Wettbewerbs 2005 (Renate-Holm-Operettenpreis).

